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© Besim Mazhiqi
© Besim Mazhiqi

Was den Standort besonders macht

Wer wohnt denn da?

Verschiedene Wege unter einem Dach

Auf dem Leocampus leben:

  • Priesteramtskandidaten, also Männer in der Ausbildung zum katholischen Priester
  • Studierende, die Gemeinde- oder Pastoralreferentin beziehungsweise -referent werden wollen, also hauptberuflich als Laien in der Seelsorge arbeiten werden
  • junge Erwachsene im Orientierungsjahr

Es sind Frauen und Männer in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Beim Campusabend sitzt womöglich der künftige Priester neben der künftigen Gemeindereferentin oder dem Leiter eines Seelsorgeraums – und zwei Stühle weiter jemand, der sich gerade fragt, was Glaube und Kirche überhaupt für ihn bedeuten können.

Genau so ist es gedacht. Identität wächst in einer doppelten Bewegung: Man lebt das Gemeinsame, entdeckt das Besondere und schärft das je Eigene. Wer Priester werden will, lernt von Anfang an, mit denen unterwegs zu sein, mit denen er später zusammenarbeitet. Wer sich noch orientiert, trifft Menschen, die schon ein Stück weiter sind, und merkt, dass die auch nicht alles wissen.

Zentral und trotzdem ruhig

Der Campus liegt am Rand der Paderborner Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Dom und von der Innenstadt entfernt. Es gibt helle Räume und einen großen Garten.

Bemerkenswerte Nachbarn

Auf demselben Gelände befinden sich:

  • die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho)
  • das Johann-Adam-Möhler-Institut, eine der bedeutendsten Forschungseinrichtungen der katholischen Kirche weltweit für Ökumene, also für das Miteinander der christlichen Kirchen
  • das Studienkolleg St. Irenäus, in dem jedes Jahr Stipendiatinnen und Stipendiaten aus orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen wohnen

Außerdem liegt auf dem Campus die Erzbischöfliche Akademische Bibliothek. Zusammen mit der Bibliothek des Möhler-Instituts bildet sie die Präsenzbibliothek der Theologischen Fakultät mit rund 500.000 Schriftwerken. Übrigens: Wer hier jeden Tag ein Buch liest, ist in etwa 1.370 Jahren durch. Theologisch gesehen ist das kein Problem. Man nennt es Hoffnung.